Linke, Grüne und SPD reden über Antisemitismus
01. Oktober 2026 – 20. Tischri 5787
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Linke, Grüne und SPD reden über Antisemitismus
Die drei potenziellen Koalitionspartner diskutieren nach der Wahl gemeinsam über Judenhass und organisierte Kriminalität. Warum das offiziell noch keine Sondierungen sind
01.10.2026 08:50 Uhr
Eineinhalb Wochen nach der Berlin-Wahl starten heute Vormittag Gespräche über eine Regierungsbildung in der Hauptstadt. Spitzenpolitiker der Linken als Wahlsieger sowie von Grünen und SPD treffen sich zunächst zu einem »Vorgespräch«: Sie streben dabei klare gemeinsame Verabredungen zu dem zuletzt heftig diskutierten Thema Antisemitismus sowie zu organisierter Kriminalität an.
Grüne und SPD hatten eine solche Verständigung zur »Grundvoraussetzung« für die Aufnahme von Sondierungsgesprächen erklärt. Hintergrund sind Vorfälle bei der Linken, die für große Besorgnis auch bei den potenziellen Koalitionspartnern sorgten.
So waren bei einer Wahlparty der Neuköllner Linken am 20. September sowohl ein Oberhaupt eines arabischstämmigen und zum Teil kriminellen Clans als auch ein umstrittener israelfeindlicher Aktivist anwesend. Er soll der Terrororganisation Volksfront für die Befreiung Palästinas (PFLP) nahestehen.
Schutz jüdischen Lebens
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