Karin Prien warnt vor AfD: „Meine Mutter hätte Angst“
14. September 2026 – 3. Tischri 5787
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Karin Prien warnt vor AfD: »Meine Mutter hätte Angst«
Die CDU-Politikerin mit jüdischem Familienhintergrund sprach auch von Warnungen ihrer Mutter hinsichtlich des zivilisatorischen Schutzes
14.09.2026 11:58 Uhr
Bundesbildungsministerin Karin Prien (CDU) hat sich mit ungewöhnlich persönlichen Worten zur AfD und deren Wahlerfolg in Sachsen-Anhalt geäußert. Im ARD-Talk »Caren Miosga« verband sie die politische Entwicklung mit ihrer eigenen jüdischen Familiengeschichte. »Ich bin froh, dass meine Mutter das nicht mehr erlebt, denn (sie) hätte Angst, wenn sie noch leben würde«, sagte Prien.
Die Mutter der 61-jährigen Ministerin, die wie sie selbst einen jüdischen Familienhintergrund hatte, war Überlebende die nationalsozialistischen Verfolgung. Priens Großeltern waren vor den Nazis in die Niederlande geflohen, wo Prien 1965 geboren wurde. Die CDU-Politikerin sprach in der Fernsehsendung von Warnungen ihrer Mutter, die immer wieder darauf hingewiesen habe, dass der zivilisatorische Schutz einer Gesellschaft weniger selbstverständlich sei, als viele Menschen glaubten.
Lange habe sie diese Sorge selbst zurückgewiesen, erklärte Prien. Deutschland sei heute ein völlig anderes Land und eine gefestigte Demokratie. Dennoch habe sie die jüngste Entwicklung nachdenklich gemacht. Als besonders beunruhigend bezeichnete sie eine Morddrohung gegen die Holocaust-Überlebende Charlotte Knobloch, nachdem sich diese zum Wahlergebnis geäußert hatte. Knobloch hatte als Kind die NS-Zeit unter falscher Identität überlebt.
Für Prüfung eines AfD-Verbots
»Ich glaube,........
