Iron-Dome-Deal zwischen Israel und VW droht an Katar-Veto zu scheitern
14. Juli 2026 – 29. Tamus 5786
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Iron-Dome-Deal zwischen Israel und VW droht an Katar-Veto zu scheitern
Ein Verteidigungsdeal mit Israel und Hunderte Arbeitsplätze am VW-Standort Osnabrück sind in Gefahr, da der katarische Staatsfonds blockiert
14.07.2026 11:03 Uhr
Der angeschlagene Volkswagen-Standort Osnabrück steht im Zentrum eines politisch brisanten Konflikts, der die Zukunft von rund 2300 Arbeitsplätzen berühren könnte. Ursprünglich sollte dort das israelische Rüstungsunternehmen Rafael Advanced Defense Systems Bauteile für das Raketenabwehrsystem Iron Dome fertigen lassen. Eine entsprechende Absichtserklärung war bereits im April unterzeichnet worden. Nun zeichnet sich laut »Bild« ab, dass Rafael stattdessen eine Produktionslinie für die Abfangraketen des Typs Tamir in Indien errichten will.
Ausschlaggebend für die Kehrtwende ist dem Bericht zufolge offenbar ein Veto des katarischen Staatsfonds Qatar Investment Authority (QIA), der als drittgrößter Anteilseigner von Volkswagen erheblichen Einfluss auf strategische Entscheidungen des Konzerns hat.
Die QIA hält 17 Prozent der Stimmrechte sowie 10,4 Prozent des Aktienkapitals. Mit Mohammed Saif Al-Sowaidi, dem Chef der Investmentgesellschaft, sowie zwei früheren Mitgliedern der katarischen Regierung ist der Golfstaat zudem direkt im VW-Aufsichtsrat vertreten. Katar gilt seit Jahren als einer der wichtigsten finanziellen Unterstützer der Hamas. Das Emirat spielte eine Doppelrolle, da es auch als Vermittler........
