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Neue Verheißungen

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13.04.2026

Ungarn : Neue Verheißungen

Der designierte Regierungschef Magyar muss die Rechtsstaatlichkeit stärken und EU-Gelder zurückholen. Nur dann wird Ungarns Wirtschaft aufatmen.

Für Ungarn eröffnet der Machtwechsel eine neue Chance im Aufholprozess. Gelingt es dem künftigen Regierungschef Péter Magyar, die Beziehungen zur EU zu entspannen, dürften die für das Land so wichtigen Fördergelder aus Brüssel wieder fließen, die wegen rechtsstaatlicher Mängel und Korruption blockiert waren. Investitionen könnten damit angeschoben und die Konjunktur belebt werden. Greift die nächste Regierung weniger stark in die Wirtschaft ein, würde auch dies das Vertrauen in den Standort stärken.

Der künftige Regierungsvorsitzende Magyar hat mit einer Zweidrittelmehrheit formal alles in der Hand, um den Wandel zu schaffen. Doch wird das kein Knall, sondern ein........

© Frankfurter Allgemeine