Die Bauern brauchen eine andere Sprache
Landwirte in der Opferrolle : Die Bauern brauchen eine andere Sprache
Auf dem Bauerntag zeichnet Präsident Rukwied abermals das Bild der notleidenden Landwirtschaft. So pauschal greift es zu kurz. Die Branche redet zu wenig über ihre Zukunft.
An Kritik spart Bauernpräsident Joachim Rukwied auch auf dem diesjährigen Bauerntag in Freiburg nicht. Viele Punkte kommen dem jährlichen Zuhörer bekannt vor: Vom lange ersehnten Politikwechsel sei nichts zu spüren, Berlin und Brüssel lieferten nicht, die Lage auf den Höfen sei existenzbedrohend. Die Klagen der Landwirte sind in Teilen nachvollziehbar, doch greift der Bauernpräsident mit seiner Pauschalkritik zu kurz.
Rukwied beklagte, bei „nahezu allen“ Produkten seien die Preise „desaströs“. In dieser Pauschalität ist das falsch. Für Schweinehalter ist es derzeit tatsächlich schwierig,........
