Die Sturzflut im Himalaya ist auch eine politische Katastrophe
Kommentar: Die Sturzflut im Himalaya ist auch eine politische Katastrophe
Die Sturzflut im Himalaya ist auch eine politische Katastrophe
Die Welt blickt entsetzt auf die Sturzflutkatastrophe im Himalaya. Doch während Korrespondenten frei von der nepalesischen Seite berichten können, bleibt das chinesisch kontrollierte Tibet eine Blackbox.
Die Aufnahmen der apokalyptischen Sturzflut im nepalesisch-chinesischen Grenzgebiet haben sich ins kollektive Gedächtnis eingebrannt. Weltweit liefen die horrenden Videos in den Abendnachrichten, wurden auf den sozialen Medien geteilt und mit großer Anteilnahme kommentiert. Nur in China wurden die Szenen nahezu vollständig zensiert. Stattdessen verbreiteten die Staatsmedien ausschließlich Bilder der „heroischen“ Bergungsarbeiten.
Bei dem Unglück vom letzten Mittwoch handelt es sich nicht nur um eine Naturkatastrophe, sondern auch um eine politische Tragödie. Sie hat wieder einmal schonungslos offengelegt, wie intransparent die Autoritäten der Volksrepublik China selbst beim Umgang mit einer Sturzflut agieren.
Der Kontrast könnte kaum drastischer ausfallen: Auf der nepalesischen........
