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FPÖ in der Energiekrise: Viel Klamauk, kaum Konstruktives

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06.04.2026

Sechs Wochen ist es nun her, dass ein weiterer Krieg die innenpolitische Agenda auf den Kopf gestellt hat. Wirtschaftliche Ziele werden obsolet, Budgets wohl auch, und der Regierung werden allerorten – ob man sie geben will oder nicht – Antworten abverlangt. Wie geht man um mit den Spritpreisen? Wo greift man ein, wo nicht? Wer soll geschützt werden, wem kann man die volle Härte des Ölmarktes zumuten? Welche Vorhaben verräumt man? Und vor allem: Wie lässt sich in der Energiekrisenpolitik der Bogen von Babler-links bis Neos-liberal spannen?

Für die ideologischen Mischwesen, die dabei herauskommen, wird die Koalition zu Recht kritisiert. Der Staatseingriff in die Margen privater Unternehmen bei der Spritpreisbremse ist ein Tabubruch, und er bringt nicht einmal viel ein. Die FPÖ nennt das „sozialistischen Murks“, und........

© Die Presse