Brics Pay und Südafrika: Bahnt sich eine Strategie gegen den Nichtwesten an?
Die Spannungen zwischen den USA und den Brics verschärfen sich zunehmend. Nicht nur haben die Vereinigten Staaten mit dem Iran ein Vollmitglied des losen Staatenverbunds militärisch angegriffen, auch rhetorisch gehen Präsident Donald Trump und ihm nahestehende Politiker und Diplomaten verstärkt auf Konfrontationskurs mit dem nichtwestlichen Bündnis. Jüngst sorgten Aussagen des Botschafters der USA in Südafrika Leo Brent Bozell III. für Aufsehen, der das Land indirekt dazu aufforderte, Brics den Rücken zu kehren.
Offiziell weist die südafrikanische Regierung Berichte zurück, wonach Washington Druck auf Pretoria ausübe, den Staatenverbund zu verlassen. „Keine derartigen Botschaften haben wir von den USA erhalten“, sagte der Generaldirektor des Außenministeriums, Zane Dangor. Zuvor hatte Bozell III. erklärt, Trump wünsche sich, dass die Regenbogennation zu einer „blockfreien Nation“ werde. Beobachter werten dies als indirekte Aufforderung, sich aus Brics zu lösen.
Brics: Trump erhöht den Druck
Zugleich wurde bekannt, dass Washington Pretoria bereits vor Monaten eine Liste mit Forderungen übermittelt haben soll, auf die bislang keine Antwort erfolgt sei. Dass das südafrikanische Außenministerium den Botschafter einbestellte, um dessen........
