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1. FC Union Berlin: Trimmels Unterschrift ist mehr als die Verlängerung für ein Jahr

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22.01.2026

Es ist genau ein Jahr her, da war die Zukunft von Christopher Trimmel beim 1. FC Union Berlin mal wieder unsicher geworden. Gerade hatte er am 18. Spieltag mit den Eisernen zwar 2:1 gegen den 1. FSV Mainz 05 gewonnen, war beim ersten Sieg unter Steffen Baumgart aber nur eingewechselt worden und hatte beim neuen Cheftrainer als Spieler offenbar einen schweren Einstand. Von einem Stammplatz war der damals 37-Jährige so weit entfernt wie von einer Vertragsverlängerung in Köpenick. Und in der Berliner Presselandschaft war daraufhin, vom Anführer außer Dienst oder vom Härtefall statt Häuptling zu lesen.

Ein Jahr später hat der Österreicher am Dienstagabend im Rahmen der Feierlichkeiten der Eisernen zum 60. Vereinsgeburtstag bereits ein weiteres Mal seinen Vertrag verlängert, soll nun mindestens bis zum Sommer 2027 beim 1. FC Union Berlin bleiben und wäre dann 40 Jahre alt. Wenn es um das eigene Karriereende geht, hatte Trimmel in mehreren Interviews diese Zahl immer als Ziel genannt. „Ich habe immer betont, dass ich im Kopf habe, mit 40 aufzuhören“, sagte er im April 2025 in einer Medienrunde.

Da hatte er gerade seinen Vertrag bis Sommer 2026 verlängert und seine sportliche Situation aus dem Januar wieder in eine andere Richtung gedreht. Aus der sportlich unbefriedigenden Lage, nur von der Bank zu kommen oder dort über die komplette Dauer des Spiels zu sitzen, hatte sich Trimmel über ganz harte Arbeit rausgekämpft. Die Entscheidung des Trainers hatte er damals nicht kritisiert, sondern mit........

© Berliner Zeitung