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Junge Menschen wollen Fakten statt Verschwörung

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21.01.2026

Eigentlich sollte heuer die Apokalypse eintreten. Und zwar wegen Platzmangels. Der österreichische Physiker Heinz von Förster hatte nämlich im Jahr 1960 berechnet, dass die Weltbevölkerung am 13. November 2026 ins Unendliche anwachsen würde, wenn die Zahl der Geburten weiterhin im selben Ausmaß steige wie damals. Aufgrund von extremer räumlicher Beengung würden wir einander zu Tode quetschen.

Aus heutiger Sicht droht ein Weltuntergang dieser Sorte aber nicht. So gesehen können die sinkende Geburtenrate als Glücksfall bezeichnet werden und haben Generation X und Millennials die Welt gerettet. Und wenn das Ende der Welt nicht aus anderen Gründen über uns hereinbricht, dann ist für 2026 ein besonders ereignisreiches, spannendes Wissenschaftsjahr zu erwarten, das laut einer Umfrage vor allem bei jungen Menschen auf Interesse stoßen soll.

Laut dem aktuellen „Wissenschaftsbarometer“ der Österreichischen Akademie der Wissenschaften (ÖAW) vertrauen vor allem junge Menschen im Alter von 16 bis 30 Jahren in die Forschung und ihren Erkenntnisgewinn mit Hilfe von wissenschaftlichen Methoden. Sie halten Fakten für verlässlicher und interessanter als diffuse Verschwörungsmythen https://media.wienerzeitung.at/f/216981/x/d426a012cd/wz-magazin-01-2026.pdf. Sie befürworten auch Forschung zu umstrittenen Themen rund um Medizin, Energie,........

© Wiener Zeitung