Politik Backstage: Marterbauers Kickl-Macher-Trauma
„Politik Backstage - der Podcast“
Marterbauers SPÖ-interner Zornesausbruch
Steinerner Gast Kickl am Regierungstisch
Prestigeprojekt Gesundheitsreform kränkelt
Marterbauers „warnendes Beispiel“: SPD-Schröders Agenda 2010
Es war ein unerwarteter, aber nachhaltiger Zornesausbruch des roten Finanzministers, der dieser Tage in SPÖ-Spitzenfunktionärskreisen rasant die Runde macht. Zumal Markus -Marterbauer auch im kleinen Kreis meist sehr nüchtern und pragmatisch argumentiert und Emotionen oder populistische Parolen meidet wie der Teufel das Weihwasser.
Umso aufmerksamer und überraschter wurde SPÖ-intern eine Szene registriert, die sich in einer internen Besprechungsrunde des SPÖ-Regierungsteams beim finalen Schnüren des Doppelbudgets 2027/28 zutrug. Es ging einmal mehr darum, was welcher Bevölkerungsgruppe in Sachen Sparen zugemutet werden kann. Vor allem rote Seniorenvertreter und Gewerkschafter monierten Bedenken, bei den Pensionisten neuerlich einen Deckel bei der Abgeltung der Inflationsrate einzuziehen und den Sparstift auch bei Sozialleistungen sowie Arbeitslosenunterstützungen anzusetzen.
„Wenn wir da noch mehr einsparen, laufen wir Gefahr, nur dem Kickl die Arbeit abzunehmen“, so der Tenor der roten Bedenken gegen weitere Sparmaßnahmen. Kickl müsse sich dann, wenn die FPÖ nach der nächsten Wahl wohl unvermeidlicherweise die Macht übernimmt, nicht mehr hinstellen und schmerzhafte Sanierungsmaßnahmen verantworten.
Diese Bedenken wurden, so ein Wissender, durchaus wohlwollend und schon gar nicht als persönliche Kritik am parteieigenen Finanzminister formuliert.
„Politik Backstage - der Podcast“
Hier geht es zur neuen Podcastfolge von Politik Backstage - erzählt von der KI-generierten Stimme von trend-Kolumnist Josef Votzi.
Marterbauers SPÖ-interner Zornesausbruch
Marterbauer bekam sie aber dennoch in die falsche Kehle. Er sei der Letzte, dem man vorwerfen könne, einen radikalen Sparkurs zu verfolgen, der die eigenen Leute verprellt und damit Kickl den Boden aufbereitet und der FPÖ auch noch die Arbeit bei künftigen Budgets abnimmt, empörte sich der SPÖ-Finanzminister im kleinen roten Kreis. Im Gegenteil: Er habe auch deshalb den Job des Finanzministers übernommen, um zu verhindern, dass ein Herbert Kickl je Kanzler wird. Und er sei überzeugt, dass dies auch gelingen........
