Am Konstanzer Zähringerplatz begann die Reise des Pakets: Mutmaßliche Saboteure stehen vor Gericht
Es beginnt mit einer Telegram-Nachricht am 6. März 2025. Eine Anweisung aus Mariupol soll auf dem Handy von Yevhen B. in Tägerwilen aufgeleuchtet sein. „Dmitry“ und „Gleb“ sollen den 30-Jährigen, der schon länger in der Schweiz lebte, angewiesen haben, Testpakete zu versenden, um Transportwege für spätere Anschläge auszukundschaften. „Gleb“ und „Dmitry“ sind Agenten eines russischen Nachrichtendienstes, glaubt die Bundesanwaltschaft. Es ist der Beginn eines möglichen internationalen Falls von Sabotage, der eine Debatte um Sicherheit, Wegwerf-Agenten und hybride Kriegsführung entfachte und der nun vor dem Staatsschutzsenat in Stuttgart-Stammheim verhandelt wird. Der Fall führt von Tägerwilen, der Thurgauer Gemeinde unmittelbar an der Grenze zu Konstanz, zu einer McDonald’s-Filiale in Konstanz, in der es zu einer folgenreichen Übergabe gekommen sein soll.
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