Komiker Ingo Appelt im Interview: Was hinter seinem Image als schlagfertiger Provokateur steckt
Bei der Premiere der Veranstaltung Comedy & Beats & Sport kommt der deutsche Komiker Ingo Appelt am Freitag, 1. Mai, um 19.30 Uhr mit seinem neuen Programm „Männer nerven stark“ in die Geberit-Arena. Im Interview mit dem SÜDKURIER spricht der 59-Jährige über seine Herkunft, seinen Ruf als Comedy-Rüpel und seine Art, das Publikum zu unterhalten.
Herr Appelt, Sie treten am 1. Mai im Pfullendorfer Fußballstadion auf. Für welchen Verein schlägt eigentlich Ihr Herz?
INGO APPELT: Ich bin ehrlich gesagt gar kein Fußball-Fan. Ich musste früher als Kind immer mit zu den Heimspielen meines Stiefvaters Günter Fürhoff, der in der Bundesliga für Rot-Weiß Essen spielte. Das war aber nichts für mich. Wenn ich irgendwelche Fußballvereine mag, dann meinetwegen Schalke oder St. Pauli, aber auf keinen Fall Bayern München. Ich bin nicht so der Gewinnertyp. Aber die Fußball-WM schaue ich mir allein schon aus patriotischen Gründen an.
Sie sind in Essen geboren und aufgewachsen. Wie viel Pott steckt noch in Ihnen?
INGO APPELT: Ich mag das Ruhrgebiet und die Menschen, weil sie das Herz auf der Zunge tragen. Schon als Kind habe ich den Kabarettisten Tegtmeier und andere Leute aus dem Pott nachgemacht. Damit habe ich meiner Mutter immer eine Freude bereitet.
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