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Jüdische Hochschullehrer fordern besseren Schutz gegen Antisemitismus

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29.06.2026

29. Juni 2026 – 14. Tamus 5786

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Jüdische Hochschullehrer fordern besseren Schutz gegen Antisemitismus

Hochschulen können ihre jüdischen Studierenden und Lehrenden nicht ausreichend gegen Antisemitismus schützen. Das NJH will das ändern und fordert unter anderem die Möglichkeit zur Exmatrikulation von Störern

 29.06.2026 14:28 Uhr

Das Netzwerk Jüdischer Hochschullehrender (NJH) kritisiert, dass Hochschulen häufig die rechtlichen Grundlagen fehlten, um gegen Antisemitismus und Diskriminierung von jüdischen Studierenden und Lehrenden vorzugehen. Das Netzwerk schlage deshalb gesetzgeberische Schritte vor, wie etwa einen einklagbaren Rechtsanspruch auf Schutz durch die Hochschule, teilte der Verein in Frankfurt am Main mit.

Anfeindungen, Diffamierungen und offener Antisemitismus blieben in den Hochschulen weitgehend folgenlos. Dies geschehe meist »mangels klarer rechtlicher Grundlagen«, begründet das NJH seinen Vorstoß.

Allgemeine Schutz- und Diversitätsklauseln genügten nicht, da sie Betroffenen nicht zu ihrem Recht verhelfen könnten. Es sei notwendig, bundesweit in allen Landeshochschulgesetzen ein subjektives Recht auf Schutz durch die........

© Juedische Allgemeine