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So markiert man Feinde

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16.07.2026

16. Juli 2026 – 2. Aw 5786

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So markiert man Feinde

So markiert man Feinde

Die sogenannte Studie der Rosa-Luxemburg-Stiftung zur UNRWA enthält entlarvende Widersprüche. Sie konstruiert eine angebliche Kampagne gegen das Palästinenserhilfswerk und stellt dessen Kritiker in die rechte Ecke

Eine Studie der linksparteinahen Rosa-Luxemburg-Stiftung konstruiert auf Buzzword-gesättigten 80 Seiten die Existenz einer transnationalen Kampagne gegen das palästinensische Flüchtlingshilfswerk (UNRWA) – mit offensichtlichen Widersprüchen. Der Autor Alon Sahar versucht, Menschen (und Organisationen), die eine ähnliche – und begründete – Meinung zur UNRWA teilen, in einen Zusammenhang mit der AfD zu stellen beziehungsweise mit der insgesamt als rechtsextrem gewerteten israelischen Regierung.

Alle aus Deutschland genannten Personen stammen aus dem demokratischen Spektrum, von den Grünen bis zur CDU, und haben weder organisatorische, personelle noch inhaltliche Bezüge zu Rechtsextremen. Sahar zufolge sei dieses »Netzwerk« klein, aber finanziell gut ausgestattet.

Angesichts der recherchierten Zahlen hätte dem Autor jedoch auffallen müssen, dass Organisationen wie »Amnesty International« oder »Human Rights Watch«, die die UNRWA verteidigen, wesentlich besser ausgestattet sind als........

© Juedische Allgemeine