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Glaubwürdigkeit schaffen

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14.07.2026

14. Juli 2026 – 29. Tamus 5786

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Glaubwürdigkeit schaffen

Glaubwürdigkeit schaffen

Yuki Ronen Schmidt über die Arbeit von Miphgasch/Begegnung und die eigene Rolle in dem Bildungsarbeitsprojekt

Yuki Ronen Schmidt, den Verein Miph­gasch/Begegnung mit Sitz in Friedrichshain gibt es seit 30 Jahren. Seit 23 Jahren sind Sie bereits dabei. Die Themen, die der Verein an Schulen anbietet, sind vielseitig: Antisemitismus, Nahost, Flucht und Migration, aber auch Religion. Was ist Ihr Favorit?Mein Baby ist der Drei-Religionen-Workshop. Ein zentraler Punkt davon ist die Begegnung, also der Besuch einer Synagoge, einer Moschee und einer Kirche.

Sie kommen selbst aus einer jüdisch-muslimischen Familie. Erwähnen Sie das in den Workshops?Das entscheide ich abhängig von der Gruppe. Man begegnet sich ja erst einmal, spricht über die gegenseitigen Erwartungen oder den Ausblick, wie ein Workshop ablaufen soll. Dann findet man schnell heraus, wie eine Gruppe funktioniert. Wenn ich ein verhärtetes oder aggressives Umfeld wahrnehme, dann achte ich sehr genau darauf, wie viel ich von mir preisgeben möchte. Wenn es eine eher entspannte Gruppe ist, habe ich kaum Probleme, über persönliche Erlebnisse oder Erfahrungen zu reden.

Welchen Vorteil kann das im schulischen Kontext haben?Damit motiviert man Teilnehmerinnen und Teilnehmer, ihre eigenen Erlebnisse einzubringen. Wenn ich mich öffne, tun sie das auch. Wir bemühen uns ja, dialogisch zu arbeiten. Und dafür muss ein Vertrauensverhältnis aufgebaut werden. Die Schülerinnen und........

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