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Nein, Frau Pillay hat den Friedensnobelpreis nicht verdient!

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09.10.2026

09. Oktober 2026 – 28. Tischri 5787

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Nein, Frau Pillay hat den Friedensnobelpreis nicht verdient!

Die Südafrikanerin hat Israel vorverurteilt und Antisemitismus in den Reihen ihrer Kommission nicht ernstgenommen. Ihre Auszeichnung durch das Nobelpreiskomitee ist ein großer Fehler, meint der Direktor von UN Watch

Die Nachricht aus Oslo ist niederschmetternd: Navanethem »Navi« Pillay (85) bekommt den diesjährigen Friedensnobelpreis. Dabei hat sich die Südafrikanerin durch ihre Bilanz insbesondere mit Blick auf Antisemitismus und wegen grober Verstöße gegen ethische Grundsätze eigentlich für eine so prestigeträchtige Auszeichnung nachhaltig disqualifiziert.

Seit ihrem Ausscheiden bei den Vereinten Nationen agitiert Pillay offen gegen Israel und unterstützt die BDS-Bewegung, wie UN Watch immer wieder dokumentiert hat. 2020 unterzeichnete sie einen Aufruf, mit dem Regierungen weltweit aufgefordert wurden, den »Apartheidstaat Israel« zu sanktionieren. Ein Jahr später schrieb sie einen Brief an den damaligen US-Präsidenten Joe Biden, in dem sie verlangte, Israel für sein militärisches Vorgehen gegen die Hamas zu bestrafen.

Im Juli 2021 erklärte sich Pillay bereit, den Vorsitz einer von Pakistan initiierten UN-»Untersuchungskommission für die besetzten palästinensischen Gebiete einschließlich Ost-Jerusalems« zu übernehmen. Die soll mutmaßliche israelische Verbrechen im Gazastreifen untersuchen. Eigentlich müsste man meinen, dass solche Untersuchungen unabhängig sind, dass sie von unparteiischen Personen durchgeführt werden.

Doch im UN-Kosmos ist das selten der Fall. Wenn eine........

© Juedische Allgemeine