Wal Timmy ist am Ende seiner Kräfte – und die Meeresbiologen auch
Der vor der Insel Poel gestrandete Wal, der mittlerweile den Namen Timmy bekommen hat und dessen Schicksal Menschen in ganz Deutschland bewegt, atmet immer schwächer. Dass sich sein Gesundheitszustand stabilisiert, ist nicht zu erwarten. Darauf gebe es keine Hinweise, sagte am Sonntag eine Sprecherin des Umweltministeriums in Mecklenburg-Vorpommern.
Auch die beiden Meeresbiologinnen Anja Gallus und Lisa Klemens, die den Buckelwal seit Wochen beobachten, lassen in einem Interview mit der Süddeutschen Zeitung keinen Zweifel daran: Timmy wird sterben. „Er kann nicht mehr“, sagte Gallus, die die Arbeitsgruppe Meeressäugetiere am Deutschen Meeresmuseum in Stralsund leitet und schon Anfang März vor Ort war, als der Buckelwal zum ersten Mal im Industriehafen von Wismar schwamm.
Zwar gelang es, Timmy zwischenzeitlich hinaus in tiefere Gewässer zu leiten, doch das Tier schwamm wieder und........
