Im Pool planschen Krankheitserreger immer mit
Auf der Oberfläche schwimmen tote Insekten sowie Haare und Reste von Sonnenschutzmittel, an den Rändern des Garten-Pools wachsen die ersten grünen Algen. In solchen trüben Becken badet niemand gerne. Doch auch wenn das Wasser noch klar aussieht, können sich darin Mikroorganismen tummeln, die krank machen. Das bedeutet nicht immer gleich, dass jemand auch erkrankt - aber es kann passieren.
Um welche Krankheiten geht es?
Das wohl häufigste Problem sind Darmerkrankungen. Eine jüngst veröffentlichte globale Überblicksstudie zu Schwimmbädern kommt zu dem Schluss, dass Magen-Darm-Probleme vor allem durch Parasiten aus der Gruppe der Kryptosporidien verursacht werden. Diese Einzeller, die Bauchschmerzen, leichten Durchfall und manchmal Fieber auslösen, finden sich auch manchmal in privaten Pools.
Häufiger zu finden sind wahrscheinlich Fäkalkeime wie Enterokokken und Escheria-Coli-Bakterien (E.coli). Sie kommen im Darm vieler Tiere vor, auch im Menschen. Meist sind sie harmlos. Einige E.coli-Bakterien können aber Übelkeit, Durchfall und Fieber verursachen.
Wie gelangen Krankheitserreger in den Pool?
Einige sind bereits im eingelassenen Wasser, das weder aus dem Hahn noch aus dem Grundwasser steril ist - auch wenn es grundsätzlich sehr gering belastet ist. Vor allem kommen Erreger aber durch Urin und Fäkalien der badenden Menschen sowie über Tiere wie etwa über Vogelkot hinein. Manche Mikroorganismen fliegen auch durch die Luft........
