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Familienministerkonferenz Eine verbesserte Neuauflage ist nötig: Das Corona-Aufholprogramm 2.0

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14.05.2022

Zum ersten Mal seit langem kamen die Jugend- und Familienministerinnen der Länder wieder persönlich zusammen, diesmal im Hotel Bristol in der Berliner Fasanenstraße. Die Bildungssenatorin Astrid-Sabine Busse hatte eingeladen und schwärmte von einem „intensiven und harmonischen Austausch“. Sie ist im Moment die Vorsitzende der Jugend- und Familienministerkonferenz (JFMK) und sagte, die Not habe sie vereint. Melanie Leonhard, die Hamburger Familiensenatorin, bedankte sich bei der Gastgeberin dafür, dass sie eine gute Atmosphäre geschaffen und so viele Gespräche über anspruchsvolle Themen ermöglicht habe.

Die neue Bundesfamilienministerin Lisa Paus hatte ebenfalls an den Gesprächen teilgenommen, konnte aber nicht bei der Pressekonferenz dabei sein. Dort wurde von drei Landesministerinnen die sogenannte „Berliner Erklärung“ präsentiert, die auf die besondere Krisensituation der Kinder und Jugendlichen eingeht, die durch die Sorge vor der Klimakrise, die massiven Einschränkungen durch die Pandemie und nun durch die Verunsicherung angesichts des Ukraine-Kriegs besonders belastet sind – und deshalb besonders gestärkt werden sollen.

Die Kinder heute hätten es schwerer als zu der Zeit, als sie selbst noch Kind gewesen sei, sagte Busse. „Was hatten wir schon für Sorgen? Die Angst vor einer Klassenarbeit oder mal ein aufgeschlagenes Knie.“ Wegen........

© Berliner Zeitung


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