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Lafontaine sorgt mit Aussage zu Antisemitismus für Empörung

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29.01.2026

Der ehemalige Ministerpräsident des Saarlandes Oskar Lafontaine hat mit einem Facebook-Beitrag einen Tag vor dem Holocaust-Gedenktag heftige Kritik ausgelöst. Am Montag schrieb der Politiker, der Mitglied in dem nach seiner Ehefrau benannten »Bündnis Sahra Wagenknecht« (BSW) ist, in dem sozialen Netzwerk: »Der Russenhass ist ebenso verwerflich wie der Antisemitismus.« Der Saarländische Rundfunk (SR) berichtete zuerst darüber.

Lafontaine führte in dem Beitrag aus, dass die Nationalsozialisten nicht nur sechs Millionen Juden, sondern auch 25 Millionen Bürger der Sowjetunion umgebracht hätten. »So richtig es ist, niemals Waffen zu liefern, mit denen wieder Juden ermordet werden können, so geschichtsvergessen und skrupellos ist es, Waffen zu liefern, mit denen wieder Russen ermordet werden«, schreibt der 82-Jährige in Anspielung an deutsche Waffenlieferungen an die von Russland überfallene Ukraine.

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