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Um Städte gegen Hitze zu wappnen, braucht es Expertenwissen

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26.08.2026

Um Städte gegen Hitze zu wappnen, braucht es Expertenwissen

Naturnahe Grünräume, trockenheitsverträgliche Pflanzen und vielfältige Baumbestände sollen Städte und Dörfer widerstandsfähiger machen. Dafür braucht es nicht neue Ideen, sondern den Einbezug von Praktikern, findet Gastautor Olivier Mark.

Zwei Frauen unter einem Sonnenschirm auf dem Sechseläutenplatz in Zürich.

Bäume spenden Schatten, kühlen ihre Umgebung und verbessern das Mikroklima. Begrünte Dächer und Fassaden senken die Temperaturen in dicht bebauten Quartieren. Natürlich gestaltete Freiräume speichern Wasser, fördern die Biodiversität und erhöhen die Lebensqualität. Die Natur ist weit mehr als Dekoration – sie ist unsere wirksamste Klimaanlage.

Die vergangenen und der gegenwärtige Hitzesommer haben deutlich gemacht, wie verletzlich vor allem unsere Städte und Agglomerationen geworden sind. Asphalt, Beton und versiegelte Flächen speichern die Hitze und geben sie nachts nur langsam wieder ab. Die Anpassung unserer Siedlungsräume an ein wärmeres Klima ist deshalb längst keine Zukunftsfrage mehr, sondern eine Aufgabe der Gegenwart.

Bund, Kantone und Gemeinden arbeiten an Strategien gegen Hitze und zunehmend auch gegen die Folgen von Starkregen. Das ist richtig. Entscheidend ist aber nicht........

© Luzerner Zeitung