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Vom Nichts und Etwas

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26.03.2026

Liebe Leserinnen, liebe Leser.

An diesem Donnerstag gehen die Weimarer Lesarten schon in den Schlussspurt und Hubert Schirneck lädt uns ein, mehr zu erfahren über das Glück der zeitlosen Existenz. Bei der Formulierung mag nun mancher an die bevorstehende Sommerzeit und damit das Drehen an der Uhr denken. Aber zwischen Nichts und Etwas, das Schirnecks neustem Buch den Titel gab, ist viel mehr denkbar.

Das sind die Überraschungen, die diese Lesungen alljährlich zwischen spätem Winter und frühem Frühling bereit halten. Schirneck lebt in Weimar und liest hier. Andere reisen von weither an. Und immer sind diese Abende gut für Überraschungen, für Neuentdeckungen, für besondere Begegnungen. Kaleb Erdmann beispielsweise, der mit der Ausweichschule den Auftakt machte, hat mich mit seiner Herangehensweise an das, was für ihn auf das Gutenberg-Massaker folgte, berührt. Und von den Herrn Ramelow und Kowalczuk wünsche ich mir weitere Gespräche über neue und alte Mauern hinweg.

Noch bis zum 1. April gibt es dieses Festival für Gegenwartsliteratur; Infos unter www.lesarten-weimar.de


© TLZ