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Erinnerungen im Wandel

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01.03.2026

Liebe Leserinnen, liebe Leser,

es dauert nicht mehr lange, dann beginnen wieder die März-Sonntage mit den Weimarer Reden im DNT. Diesmal geht es vor allem auch um die Frage, was im Gedächtnis bleibt und woraus sich Erinnerungen formen. Christoph Peters wird sich zum Auftakt am 8. März damit befassen. Weitere Reden: am 15. und 22. März; immer sonntags um 11 Uhr. Das ist eine gute Zeit, um sich auf das Große und Ganze einzulassen. Jedenfalls geht es mir so.

Und schon jetzt beschäftigt mich die Frage, wie es ums Erinnern steht. Sie kennen das etwa von Klassentreffen: Oberflächlich scheinen wir gemeinsame Erinnerungen zu teilen, aber wenn es tiefer geht, zeigen sich große Unterschiede. Es ist fast so, als hätten manche eine andere Schule besucht, andere Lehrer gehabt. Wie formen sich individuelle Erinnerungen? Und was wird zum Gemeingut nach dem Motto: Ja, so war es für alle… Und was heißt das für das für geschichtsprägende Ereignisse? g.sommer@tlz.de


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