13-Stunden-Tag für Merz bis 70 Jahre?
13-Stunden-Tag für Merz bis 70 Jahre?
Die Merz-Regierung will die Arbeitszeit flexibilisieren. In der Spitze könnten bis zu 73,5-Stunden pro Woche möglich sein – verbunden mit einer Anhöhung des Renteneintrittsalters.
Im Koalitionsvertrag hatte die Bundesregierung festgelegt, die Arbeitszeiten zu „flexibilisieren“. Union und SPD sprechen dabei von dem Ziel, die Arbeitszeit in „Einklang mit der europäischen Arbeitszeitrichtlinie“ zu bringen und „die Möglichkeit einer wöchentlichen anstatt einer täglichen Höchstarbeitszeit“ zu schaffen. Nach einer Studie der Hans-Böckler-Stiftung hieße das theoretisch, dass eine 73,5-Stunden-Woche mit den Plänen der Regierung möglich wäre, solange sie über ein halbes Jahr im Schnitt die 48 Stunden nicht überschreitet. Einen entsprechenden Gesetzesentwurf will Arbeitsministerin Bärbel Bas (SPD) im Juni vorlegen.
Zugleich gibt es eine Debatte um die Rente mit 70. Ebenfalls im Juni will die von der Bundesregierung eingesetzte Expertenkommission Vorschläge präsentieren, worunter eine schrittweise Anhebung des Renteneintrittsalter fallen könnte.
Der Blackrock-Kanzler Friedrich Merz ist wiederholt mit Bemerkungen über........
