Trumps Ölabkommen hilft den Bürgern Venezuelas nicht
Ordnungsmacht Amerika : Trumps Ölabkommen hilft den Bürgern Venezuelas nicht
Der große Öldeal verspricht Investitionen und mehr Förderung – schafft aber zugleich mächtige Interessen gegen einen demokratischen Wandel.
Die Strategie des amerikanischen Präsidenten Donald Trump in Venezuela, den Räuberhauptmann zu kidnappen und seine 40 Räuber in Amt und Würden zu lassen, ist bemerkenswert. Die US-Regierung hatte die Entführung des brutalen, korrupten Machthabers Nicolás Maduro damit legitimiert, dass sie ihn als Chef eines staatlichen Drogenkartells zeichnete, das die USA mit Rauschgift überschwemme und mit den Erlösen Terrorismus finanziere.
Die logische Konsequenz wäre gewesen, auch die anderen Stützen des Kartells einzukassieren, etwa Maduros Vize Delcy Rodríguez oder den ruchlosen Innenminister Diosdado Cabello Rondón. Bevor andere Interessen die Oberhand gewannen, hatten die USA ihm vorgeworfen, Oppositionelle zu unterdrücken und sich dank krimineller Gruppen zu bereichern.
F.A.Z.-Artikel häufiger in Ihren Suchergebnissen sehen
Die legitime Oppositionsführerin wurde marginalisiert
Doch das sind die Gestalten, mit denen Trump jetzt seine Ölgeschäfte macht, während er kein Wort mehr über Narko-Terrorismus verliert und die Friedensnobelpreisträgerin María Corina........
