Es war einmal eine Exportliga
Bundesliga-Transfersommer : Es war einmal eine Exportliga
Englands Klubs schieben die Rekordsummen inzwischen lieber untereinander hin und her. Für die exportorientierte Bundesliga verheißt die Trendwende nichts Gutes.
Der Teuerste kommt zum Schluss: Am letzten Tag des Sommer-Transferfensters wechselte der Argentinier Enzo Fernandez aus London nach Manchester. Bis zu 145 Millionen Euro zahlt City für Chelseas Mittelfeldspieler.
Es ist die Pointe auf einen englischen Transfersommer. Von den zehn teuersten Wechseln fanden sieben innerhalb der Premier League statt. Fernandez, Morgan Rodgers (138 Millionen Euro, Aston Villa zu Chelsea) und Elliot Anderson (130 Millionen Euro, Nottingham Forest zu Manchester City) bilden die Top Drei.
Unter den zehn Top-Transfers findet sich nur ein Bundesligaspieler wieder: Yan Diomande, aus Leipzig nach Madrid gewechselt, 125 Millionen Euro teuer. Das ist aus deutscher Sicht, nach den Rekorden in der vergangenen Saison, eine Enttäuschung.
Damals kamen gleich mehrere spannende Spieler aus der Bundesliga........
