So geht es für die SPD nicht weiter
Partei im Niedergang : So geht es für die SPD nicht weiter
Die SPD verliert als Interessenvertreterin der Transferempfänger den Boden unter ihren Füßen. Ihre Zukunft kann nur in einer Reformpartei mit wirtschaftlicher Kompetenz bestehen.
Nach der Demoskopie hat in Rheinland-Pfalz das Interesse der Wähler gegenüber der vorangegangenen Landestagswahl vor allem auf drei Feldern zugenommen: der Wirtschaft, der Sicherheit und der Migration. Wirtschaft und Migration sind schon seit langem keine Themen, die der SPD Wähler zuführen. Bei der Sicherheit ist der Eindruck zwiegespalten: Bundesverteidigungsminister Boris Pistorius deckt die Äußere Sicherheit für seine Partei aus der Sicht vieler Wähler glaubwürdig ab, aber wegen der Inneren Sicherheit wählen die Menschen eher nicht die Sozialdemokraten.
Wer die Fühlung zu den arbeitenden Menschen (und ihren Angehörigen) verliert, ist dabei, dieses Land zu verlieren. Arbeitnehmer wissen besser als sozialdemokratische Funktionäre, wie sehr sichere Arbeitsplätze günstige wirtschaftspolitische Rahmenbedingungen und profitable, international wettbewerbsfähige Unternehmen erfordern, nicht aber verstaubte Klassenkampfsprüche à la Bärbel Bas. Viele Arbeitnehmer, und dies gilt besonders für Industriearbeiter, sind wertkonservative Menschen, für die Innere Sicherheit zu den Kernaufgaben eines Staates zählt.
Die SPD leidet........
