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China treibt VW in Südafrika ins Abseits: 4000 Jobs stehen auf dem Spiel

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21.03.2026

Nicht nur in Deutschland gerät VW immer mehr unter Druck – auch in einem wichtigen Auslandsstandort spitzt sich die Lage zu. In Südafrika steht der Konzern vor einer Richtungsentscheidung über weitere Investitionen, wie die Nachrichtenagentur Bloomberg berichtet. Hintergrund ist der wachsende Wettbewerbsdruck durch günstige Autoimporte aus China und Indien, die den Markt zunehmend dominieren. Der chinesische Hersteller Chery hat VW zuletzt als drittgrößte Automarke im Land verdrängt.Konkret geht es um das Werk in Kariega, das für Volkswagen von strategisch sehr hoher Bedeutung ist. Seit 2024 ist das Werk östlich von Kapstadt der weltweit einzige Produktionsstandort des VW Polo – rund 4000 VW- Mitarbeiter sind dort beschäftigt. In den kommenden Wochen will der Konzern entscheiden, ob eine größere Investition in die Produktion eines neuen Pick-up-Modells erfolgt – oder nicht. Intern gilt das Jahr 2026 als „Alles-oder-nichts“-Moment. Doch die aktuelle Wirtschafts- und Politiklage rechtfertige eine solche Großinvestition nicht, sagte Martina Biene, Vorsitzende der Volkswagen Group Africa.

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© Berliner Zeitung