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Forschung gerät unter Druck, weil Gelder fehlen: Was bedeutet das für den Aargau?

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04.05.2026

Forschung gerät unter Druck, weil Gelder fehlen: Was bedeutet das für den Aargau?

Mitte-Nationalrat Andreas Meier kritisiert, dass nur noch 30 Prozent aller Gesuche vom Nationalfonds bewilligt werden. Meier ist Mitglied der Kommission Wissenschaft, Bildung und Kultur und befürchtet negative Folgen für die Forschung im Aargau.

Die aktuelle Mitteilung des Schweizerischen Nationalfonds vom 28. April bestätigt eine Entwicklung, die sich seit einiger Zeit abzeichnet: 1,2 Milliarden Franken flossen 2025 in die Forschung, davon 716 Millionen in die Projektförderung. Gleichzeitig wurden nur noch 30 Prozent der Gesuche bewilligt – nach 36 Prozent im Jahr zuvor. Die Nachfrage wächst schneller als die verfügbaren Mittel. Ein wachsender Teil der Projekte scheitert damit nicht mehr an der wissenschaftlichen Qualität, sondern an fehlender Finanzierung. Das verschiebt die Ausgangslage für Forschende und Institutionen spürbar.

Mitte-Nationalrat Andreas Meier macht sich Sorgen um die Forschungsgelder.

Für den Aargau ist diese Entwicklung konkret. Mit dem Paul Scherrer Institut und dem Park Innovaare gehört der Kanton zu den zentralen........

© Aargauer Zeitung