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Reisen mit Papier und Hoffnung im Gepäck

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25.08.2026

Reisen um 1990 waren ohne digitale Hilfsmittel schwieriger, Orientierung erfolgte meist mit Papierkarten und durch Nachfragen.

Interrail-Reisen boten intensivere Sozialkontakte, aber auch Herausforderungen wie strenge Regeln in Jugendherbergen und unerwünschte Annäherungen.

Autoreisen und Ferienlager waren oft von Pannen, einfachen Verhältnissen und improvisierten Mahlzeiten geprägt, wurden aber als lustig empfunden.

Interrail-Reise 1992: intensive Sozialkontakte, keine Smartphones, Papierkarten

Jugendherbergen: internationale Ausweise, strenge Geschlechtertrennung, Sperrstunde 23 Uhr

1981: Autopannen auf Reisen, ÖAMTC musste oft gerufen werden

Feriencamps: Frühstück für 100 Personen, Bundesheer-Konserven, Plastikgeschirr

Reisen um 1990 waren ohne digitale Hilfsmittel schwieriger, Orientierung erfolgte meist mit Papierkarten und durch Nachfragen.

Interrail-Reisen boten intensivere Sozialkontakte, aber auch Herausforderungen wie strenge Regeln in Jugendherbergen und unerwünschte Annäherungen.

Autoreisen und Ferienlager waren oft von Pannen, einfachen Verhältnissen und improvisierten Mahlzeiten geprägt, wurden aber als lustig empfunden.

Interrail-Reise 1992: intensive Sozialkontakte, keine Smartphones, Papierkarten

Jugendherbergen: internationale Ausweise, strenge Geschlechtertrennung, Sperrstunde 23 Uhr

1981: Autopannen auf Reisen, ÖAMTC musste oft gerufen werden

Feriencamps: Frühstück für 100 Personen, Bundesheer-Konserven, Plastikgeschirr

Reisen um das Jahr 1990 herum war anders als heute.

Kennst du schon?: Schule ohne Gott

Vor allem die Sache mit der Orientierung. Während heute Tourist:innen mit Rucksack auf dem Buckel und Google Maps vor der Nase meist punktgenau dorthin kommen, wo sie hinwollten, landete ich als 19-Jähriger in der Fremde häufig irgendwo im Nirgendwo. Damit war ich nicht allein. Das Wiener Stadtbild war im Sommer geprägt von Menschen, die, allein oder zu zweit, oft im Stehen, über papierene Stadtkarten gebeugt rätselten. In Italien, Griechenland oder der Türkei habe ich selbst dann oft den nächstbesten einheimisch Aussehenden........

© Wiener Zeitung