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„Mit Nationalstolz wird Politik gemacht, und das ist falsch“

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16.06.2026

Der Platz von Hans Krankl in den Geschichtsbüchern wurde zum Sinnbild für die deutsch-österreichische Fußball-Feindschaft. Der 73-jährige Wiener firmiert als Held von Córdoba, weil er bei der WM 1978 in Argentinien die Deutschen mit zwei Treffern aus dem Turnier gefegt hat. Noch heute, fast 50 Jahre später, wird er dafür gefeiert.

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Krankl war zu Spielerzeiten ein Super-Stürmer, der für den großen FC Barcelona auflief und über einen knallharten Schuss verfügte. Ein Nationalheld wie aus dem Bilderbuch, der Anfang des Jahrtausends auch Teamchef des österreichischen Nationalteams war. Krankl ist ein glühender Patriot, der Österreichs Fußball immer mit viel Stolz vertrat. Mit Ralf Rangnick, dem ÖFB-Teamchef aus Deutschland, kann er wenig anfangen – obwohl der Schwabe Österreich erstmals seit 28 Jahren wieder zu einer Weltmeisterschaft geführt hat.

Krankl hat seine Trainerkarriere schon lange beendet, seither ist er als Fußball-Experte........

© Wiener Zeitung