Sparpaket trifft Forschung und Studierende
Das geplante Sparpaket könnte zu massiven Budgetkürzungen an Österreichs Universitäten führen.
Finanzierungslücke von 2,5 Milliarden Euro möglich, was Personalabbau erzwingen würde.
Internationale Reputation und wissenschaftlicher Nachwuchs sind bedroht, da befristete Stellen gestrichen und Top-Forscher abwandern könnten.
Budget für Unis 2025-2027: 16,2 Mrd. Euro
Mögliches Uni-Budget 2028-2030: Senkung auf 5,5 Mrd. Euro
Benötigt laut uniko für 2028-2030: 18 Mrd. Euro
Kluft zwischen Bedarf und Budget: 2,5 Mrd. Euro
Das geplante Sparpaket könnte zu massiven Budgetkürzungen an Österreichs Universitäten führen.
Finanzierungslücke von 2,5 Milliarden Euro möglich, was Personalabbau erzwingen würde.
Internationale Reputation und wissenschaftlicher Nachwuchs sind bedroht, da befristete Stellen gestrichen und Top-Forscher abwandern könnten.
Budget für Unis 2025-2027: 16,2 Mrd. Euro
Mögliches Uni-Budget 2028-2030: Senkung auf 5,5 Mrd. Euro
Benötigt laut uniko für 2028-2030: 18 Mrd. Euro
Kluft zwischen Bedarf und Budget: 2,5 Mrd. Euro
Studienanfänger:innen in Österreich könnten bald stärker auf sich gestellt sein, denn es könnte weniger Lehrende pro Student:in und damit weniger Betreuung geben. Der Grund: Die Universitäten könnten mit extremen Einsparungen konfrontiert sein. Das Bundesbudget, das bis zum 10. Juli stehen soll, dürfte empfindliche Kürzungen bringen und einen Personalabbau erzwingen. Das würde dem Wirtschafts- und Forschungsstandort, dem wissenschaftlichen Nachwuchs und vor allem den Studierenden schaden.
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Der Hintergrund: Österreichs 22 öffentliche Unis beziehen ihr Globalbudget vom Bund über sogenannte Leistungsvereinbarungen. In diesen öffentlich-rechtlichen Verträgen legen Wissenschaftsministerium und Hochschulen fest, wie viel Geld sie für Lehre, Forschung und Infrastruktur von der öffentlichen Hand bekommen und welche Leistungen sie im Gegenzug erbringen müssen. Nun aber soll das kommende Doppelbudget ein massives Minus bei den Mitteln bringen, wodurch die Leistungen schwerer zu erbringen wären.
Das Problem in Zahlen: In der laufenden Periode der Leistungsvereinbarungen für 2025-2027 stehen Österreichs Hochschulen insgesamt 16,2 Milliarden Euro für Forschung und Lehre zur Verfügung, wobei das Budget in den vergangenen zehn Jahren........
