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Kleines Space Race zum Mond

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20.02.2026

Die Artemis-2-Mission der NASA wurde mehrfach verschoben, technische Probleme betreffen Rakete und Raumkapsel.

Im Gegensatz zu früheren Missionen stehen heute Sicherheit, neue Technologien und wissenschaftliche Ziele im Vordergrund.

Artemis soll eine dauerhafte Mondbasis vorbereiten, um langfristige Forschung und weitere Missionen, etwa zum Mars, zu ermöglichen.

Artemis-2-Start frühestens im März 2026 von Cape Canaveral geplant

NASA-Budget heute: unter 0,5 % des US-Bundesbudgets, früher 5 %

Apollo-Programm beschäftigte fast 500.000 Menschen

Bisher 6 bemannte Mondlandungen, erste 1969 mit Apollo 11

Die Artemis-2-Mission der NASA wurde mehrfach verschoben, technische Probleme betreffen Rakete und Raumkapsel.

Im Gegensatz zu früheren Missionen stehen heute Sicherheit, neue Technologien und wissenschaftliche Ziele im Vordergrund.

Artemis soll eine dauerhafte Mondbasis vorbereiten, um langfristige Forschung und weitere Missionen, etwa zum Mars, zu ermöglichen.

Artemis-2-Start frühestens im März 2026 von Cape Canaveral geplant

NASA-Budget heute: unter 0,5 % des US-Bundesbudgets, früher 5 %

Apollo-Programm beschäftigte fast 500.000 Menschen

Bisher 6 bemannte Mondlandungen, erste 1969 mit Apollo 11

Auf geht’s zum Mond – mit Hindernissen. Mit der Artemis-2-Mission der US-Weltraumbehörde NASA sollen vier Astronaut:innen den Erdtrabanten umrunden. Der Start war für Jänner geplant, musste heuer aber bereits zwei Mal verschoben werden. Nun soll die neue Rakete Space Launch System (SLS) frühestens im März vom Weltraumbahnhof Cape Canaveral in Florida abheben.

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Schon zuvor gab es Ankündigungen und Verschiebungen. Erste Pläne, zum Mond zurückzukehren, stellte Präsident George W. Bush 2004 mit dem Constellation-Programm in Aussicht, das bemannte Mondlandungen spätestens ab 2020 vorsah. Auch Präsident Barack Obama griff die Pläne auf und nun will Donald Trump am liebsten vor China, das eine ähnliche Mission verfolgt, den Mond erreichen. Doch es gibt Zweifel, ob die Artemis-Mission den März-Termin schafft, oder ob es überhaupt schon heuer so weit kommt, da die technischen Probleme nicht nur an der Rakete, sondern auch an der Raumkapsel Orion erheblich sein sollen.

Dabei könnte man annehmen, dass die Menschheit bemannte Raumflüge zum Mond schon kann. Immerhin gelang der Auftakt im Wettlauf um den Erdbegleiter der Sowjetunion bereits vor 60 Jahren: Am 3. Februar 1966 landete die Sonde Luna 9 als erstes vom Menschen gebautes Objekt auf dem Erdbegleiter. Es folgte die amerikanische Apollo-Mission, mit der den USA im Jahr 1969 die erste Mondlandung gelang. Dennoch scheint es uns schwer zu fallen, uns dem gleichen Himmelskörper noch einmal bemannt zu nähern. Warum eigentlich? Könnten wir nicht in die Schatzkiste........

© Wiener Zeitung