Ein „Klaps“ auf Mark Zuckerbergs Finger – oder doch mehr?
Meta einigt sich außergerichtlich auf 17 Milliarden US-Dollar und weitreichende Jugendschutzmaßnahmen statt einer Billionenstrafe.
Interne Studien und Aussagen von Arturo Béjar belegen, dass Meta Risiken für Jugendliche kannte, aber Profit priorisierte.
Kritik kommt von James Uthmeier, der die Strafe als zu gering im Verhältnis zum verursachten Schaden bezeichnet.
Meta zahlt 17 Milliarden US-Dollar im Vergleich, Auszahlung über 10 Jahre.
29 US-Bundesstaaten klagten gegen Meta wegen Suchtgefahr für Jugendliche.
Neue Regeln: App-Nutzung für Unter-18-Jährige auf 2 Stunden pro Tag begrenzt.
Sperre der Nutzung zwischen 0 und 6 Uhr, Eltern können Beschränkungen aufheben.
Meta einigt sich außergerichtlich auf 17 Milliarden US-Dollar und weitreichende Jugendschutzmaßnahmen statt einer Billionenstrafe.
Interne Studien und Aussagen von Arturo Béjar belegen, dass Meta Risiken für Jugendliche kannte, aber Profit priorisierte.
Kritik kommt von James Uthmeier, der die Strafe als zu gering im Verhältnis zum verursachten Schaden bezeichnet.
Meta zahlt 17 Milliarden US-Dollar im Vergleich, Auszahlung über 10 Jahre.
29 US-Bundesstaaten klagten gegen Meta wegen Suchtgefahr für Jugendliche.
Neue Regeln: App-Nutzung für Unter-18-Jährige auf 2 Stunden pro Tag begrenzt.
Sperre der Nutzung zwischen 0 und 6 Uhr, Eltern können Beschränkungen aufheben.
Montagmorgen acht Uhr in Downtown Oakland. Vor einem etwas heruntergekommenen Hotel sitzt ein älterer Mann auf seinem Rollator und schlürft Budweiser aus einer Dose. Interessiert blickt er auf ein paar Vorbeigehende, die sich in Richtung des markanten Gerichtsgebäudes des Northern District of California an der 1301 Clay Street bewegen. Das Gebäude ist nach Ronald V. Dellums benannt, dem langjährigen, lokalen Kongressabgeordneten und Bürgermeister von Oakland. Nur zwei Kamerateams und ein paar Fotografen in dem kleinen Park vor dem Gericht deuten darauf hin, dass hier ein Prozess stattfindet, der alle Superlative sprengen soll und der dann doch sehr rasch wieder endet.
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Interessante Bilder gibt es an diesem Morgen nicht festzuhalten, keine Proteste, wie noch am ersten Gerichtstag, keine bekannten Gesichter aus High Tech oder Politik, schon gar nicht das von Mark Zuckerberg, dem CEO von Meta, dem Unternehmen, dem hier der Prozess gemacht wird. Dem Unternehmen, das mit einer Billionen-Dollar-Strafe belegt werden und dessen Möglichkeiten massiv eingeschränkt werden sollen.
Kein Zutritt für Ausländer
„Ich bin hier für die Wiener Zeitung, wo muss ich hin?“, frage ich einen der vor der Tür wartenden Fotografen. „Wow, Vienna Newspaper, you’re a long way from home“, meint er mit einem Lächeln und erklärt mir, dass ich einfach in den vierten Stock hinauf müsse, dort sei der Gerichtssaal. Ein Federal Marshal steht am Eingang des Gebäudes und weist gerade einen ausländischen Besucher ab, der keinen amtlichen US-Ausweis vorweisen kann. Meinen in Deutschland ausgestellten Presseausweis stecke ich also wieder ein und zeige dem Bundespolizisten meinen kalifornischen Führerschein. Er verzieht keine Miene, nickt nur rüber zum Metalldetektor. Dort das bekannte Spiel wie am Flughafen. Nur die Schuhe darf man hier anbehalten.
Mit dem Aufzug geht es nach oben. Im vierten Stock öffne ich leise die Tür........
