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Leihmutterschaft: Selbstbestimmung oder Menschenhandel?

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24.09.2026

Leihmutterschaft ist unter US-Prominenten verbreitet, wird aber kontrovers diskutiert und ist in vielen Ländern verboten.

Die Debatte wird meist ohne die Stimmen der Leihmütter geführt, ihre Autonomie und Lebenssituation werden oft übersehen.

Kommerzielle Anbieter profitieren am meisten, während Leihmütter in manchen Ländern nur einen Bruchteil der Vergütung erhalten.

In Österreich und vielen europäischen Ländern ist Leihmutterschaft verboten.

Ein UN-Bericht schätzt den globalen Markt für Leihmutterschaft bis 2033 auf 99,75 Mrd. US-Dollar.

Leihmutterschaft kostet in den USA ca. 250.000 US-Dollar plus Anwaltskosten.

Leihmutterschaft ist unter US-Prominenten verbreitet, wird aber kontrovers diskutiert und ist in vielen Ländern verboten.

Die Debatte wird meist ohne die Stimmen der Leihmütter geführt, ihre Autonomie und Lebenssituation werden oft übersehen.

Kommerzielle Anbieter profitieren am meisten, während Leihmütter in manchen Ländern nur einen Bruchteil der Vergütung erhalten.

In Österreich und vielen europäischen Ländern ist Leihmutterschaft verboten.

Ein UN-Bericht schätzt den globalen Markt für Leihmutterschaft bis 2033 auf 99,75 Mrd. US-Dollar.

Leihmutterschaft kostet in den USA ca. 250.000 US-Dollar plus Anwaltskosten.

„Die Leihmutter kostet 250 Tausend, also das Basismodell, und dann kommen noch Anwaltskosten dazu. Da denke ich mir, vielleicht trage ich es einfach selbst aus und hole mir für 50 Tausend neue Brüste.“

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Die Unternehmerin Yris Palmer telefoniert mit ihrer Freundin, Reality-Star und Multimillionärin Kylie Jenner. Palmer überlegt, eine Leihmutter für ein Kind zu engagieren, aber der Aufwand sei so hoch. Im Hintergrund lachen alle. Die Szene stammt aus der neuen Reality-TV-Show „The Girls“, einem Spin-Off aus dem Kardashian-Haushalt. Als Jenner ihre Freundin fragt, warum sie überhaupt eine Leihmutter engagiert, sagt Palmer: „Ich will mir das körperlich einfach nicht nochmal antun.“

Leihmutterschaft ist unter US-Celebrities fast schon die Norm. Viele nennen medizinische Komplikationen als Grund, doch ob diese immer der Wahrheit entsprechen, kann man nicht nachweisen. Erst letzte Woche wurde Lady Gaga mit ihrem ersten Kind gesichtet, laut Berichten von einer Leihmutter ausgetragen, da die Sängerin chronisch krank ist. Auf Social Media lösen diese Baby-News immer wieder eine Diskussion aus. „Du solltest kein Kind kaufen dürfen!“, schreibt ein User auf X.

CDU-Fraktionschef Jens Spahn musste nach heftiger Kritik im Juli zurücktreten, weil er mit seinem Ehemann das in Deutschland geltende Verbot der Leihmutterschaft umging. Auch in Österreich und vielen anderen europäischen Ländern ist Leihmutterschaft verboten. Befürworter:innen einer Legalisierung verweisen auf die reproduktive Selbstbestimmung der Frau. Aber wie selbstbestimmt kann eine........

© Wiener Zeitung