KI-Start-ups: „Wir müssen uns nicht vorm Silicon Valley verstecken“
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KI-Start-ups: „Wir müssen uns nicht vorm Silicon Valley verstecken“
29. April 2026 | Christoph Sackmann | Lesezeit: 3 Min.
Deutsche KI-Start-ups haben Talent, Kapital und starke Forschung. Experten beim Ludwig-Erhard-Gipfel erklären, warum Europa nicht das Silicon Valley kopieren muss.
Während US-Startups hunderte Milliarden in KI investieren, ist es ruhig um die deutsche Gründerszene. Dabei hat die mehr zu bieten als Schlagzeilen vermuten lassen.
Von Christoph Sackmann
122 Milliarden Dollar hat ChatGPT-Entwickler OpenAI bei seiner letzten Finanzierungsrunde Ende März von Investoren eingesammelt. Zahlen, bei denen der deutsche Startup-Investor Carsten Puschmann neidisch wird, wie er auf dem Ludwig-Erhard-Gipfel am Tegernsee sagt. Gerne würde er die Summe auch für deutsche KI-Unternehmen sehen, aber: „Während wir bei ganz frühen Investitionen noch gut dastehen, wird es in späteren Phasen schwer.“ Für den Investor ist das einer der Gründe, warum deutsche Start-ups selten Schlagzeilen schreiben. Dabei sind die Voraussetzungen dafür gegeben, da sind sich alle in einer Diskussionsrunde auf dem Gipfel einig.
„Wir haben das Talent und das nötige Geld in Deutschland“, sagt auch Janna Ensthaler. Sie ist selbst mehrfache Unternehmensgründerin und als Investorin unter anderem in der TV-Show „Höhle der Löwen“ aktiv. Die........
