Madrid im Ausnahmezustand: Papst, Millionen Pilger und Pop-Superstar sorgen für Chaos
Die Madrilenen sind einiges gewohnt. Staus, Demos, Staatsbesuche, Fußballfeste, Hitzewellen, königliche Zeremonien, Baustellen, Prozessionen und gelegentlich alles gleichzeitig. Doch was der spanischen Hauptstadt ab dem 6. Juni bevorsteht, ist selbst für Madrid eine Nummer größer: Papst Leo XIV. kommt nach Spanien – und Madrid bereitet sich vorsorglich auf Tage vor, in denen man am besten gar nicht erst versucht, mit dem Auto durch die Innenstadt zu fahren.
Die Stadtverwaltung empfiehlt den Unternehmen, ihren Beschäftigten Homeoffice zu ermöglichen. Zentrale Verkehrsachsen werden tagelang gesperrt. Madrids Bürgermeister José Luis Martínez-Almeida spricht offen von „komplizierten Tagen“ für die Mobilität. Und als wäre ein Papstbesuch nicht genug, fallen auch noch zwei Großkonzerte des puerto-ricanischen Superstars Bad Bunny in denselben Zeitraum. Madrid erwartet Menschenmassen, Polizeiketten und sehr viele genervte Pendler.
Papst Leo besucht Königspaar und spricht im Parlament
Der Grund für die Nervosität ist nicht nur religiöser Natur. Für den Aufenthalt des Papstes in Madrid vom 6. bis 9. Juni mobilisiert Spanien rund 14.000 Polizisten. Es ist das größte Sicherheitsaufgebot in der Geschichte Madrids – größer noch als beim........
