Atze Schröder, welchen Witz würden Sie heute nicht mehr machen?
Atze Schröder, wann haben Sie zum letzten Mal so richtig hemmungslos gelacht?
ATZE SCHRÖDER: Das war in dieser Woche, als ich nachts nach Hause kam. Meine Freundin erschreckt mich so gern, und da hatte sie sich was ganz Besonderes einfallen lassen.
Verraten Sie, was das war?
SCHRÖDER: Sie hatte sich für Halloween geschminkt und stand hinter der Tür, als ich nach Hause kam … Da bin ich auf die Knie gegangen vor Lachen.
Sind Sie leicht zum Lachen zu bringen?
SCHRÖDER: Total. Allein bei uns zu Hause wird extrem viel gelacht. Und ich kann auch über Kollegen sehr lachen.
Welcher Kollege schafft es immer, Sie zum Lachen zu bringen?
SCHRÖDER: Teddy Teclebrhan unter Garantie. Ich habe ihn auch schon mehrfach live gesehen, er ist der Hammer.
Sie sind aktuell mit „Lovemachine“ unterwegs, Ihrem 15. Live-Programm. Denken Sie mit 61 schon mal darüber nach, wie viele Programme da wohl noch kommen?
SCHRÖDER: Auf der Bühne sage ich zum Abschied immer, dass ich bis Mitte 80 erst mal weitermache. Und ich glaube, das mache ich wirklich. (lacht)
Sie treten oft in Großstädten auf, aber am Sonntag zum Beispiel im 20.000-Einwohner-Ort Schopfheim im Landkreis Lörrach. Wie ist Ihre Erfahrung: Lachen die Leute in kleinen Städten anders als in großen?
SCHRÖDER: Ja … Der Mensch ist ja geneigt, in Blasen zu denken, was sich auch Social Media zunutze macht. Jeder denkt sich: Ach, in Berlin sind alle drogensüchtig, keiner arbeitet und alle sind vier Tage die Woche im „Berghain“. Wenn man Leute in Berlin kennt, weiß man natürlich, dass das nicht stimmt. Ich versuche bei meinen Tourneen immer, eine schöne Mischung hinzukriegen – einerseits durchgedrehte Metropole, andererseits normale Menschen in kleineren Städten. Das macht mir Spaß.
Gibt’s regionale Humor-Unterschiede?
SCHRÖDER: Ich bin jetzt schon so lange dabei und auch, mit Verlaub, so bekannt, dass die Leute, die zu mir kommen, einfach ihren Atze sehen wollen. Beim Atze-Publikum kann ich keine großen Unterschiede feststellen.
Wenn Sie nun zum Beispiel nach Schopfheim kommen, informieren Sie sich vorher über die Stadt?
SCHRÖDER: Normalerweise bin ich am späten Nachmittag vor Ort und versuche dann, mir Informationen zu besorgen, damit ich eventuell einen Gag machen kann – oder damit ich wenigstens weiß, wo ich bin. (lacht) Wenn ich es schaffe, laufe ich auch mal durch den Ort und halte die Nase ein bisschen in den Wind.
Wie kommen Sie auf Tour von Ort zu........
