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Nosferatu-Spinne: Ist sie giftig?

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20.05.2026

Wer die Medien und vor allem Insekten- und Spinnen-Meldungen aus Deutschland aufmerksam verfolgt, hat es vielleicht schon öfter gelesen oder gehört: Die Nosferatu-Spinne breitet sich in Deutschland aus. Während die zur Familie der Kräuseljagdspinnen gehörende Art laut dem Naturkundemuseum Karlsruhe bis vor 20 Jahren noch lediglich aus dem Mittelmeergebiet bekannt war, wurde sie vermutlich durch Gütertransport auf dem Rhein oder im Gepäck von Reisenden aus Südeuropa nach Deutschland eingeschleppt. Sie konnte sich durch die für sie günstigen Klimabedingungen entlang des Rheins und seiner Nebenflüsse etablieren. Seit einigen Jahren findet man sie in fast allen Regionen Deutschlands vermehrt in Häusern, auf Balkonen, in Gärten und Schuppen. Auf dem Meldeportal NABU-Naturgucker werden über das ganze Jahr hinweg regelmäßig Sichtungen von Nosferatu-Spinnen erfasst. Laut dem NABU gehörte sie Anfang des Jahres 2026 zu den am meisten gemeldeten Arten.

Wer dieser Spinne mit dem ungewöhnlichen Namen zu Hause begegnet, dürfte sich beim Anblick der achtbeinigen, haarigen und großen Art erst einmal erschrecken: Nach Angaben des NABU Nordrhein-Westfalen wird die Nosferatu-Spinne knapp zwei Zentimeter groß und erreicht eine Beinspannweite von bis zu sechs Zentimetern.........

© Südkurier