menu_open Columnists
We use cookies to provide some features and experiences in QOSHE

More information  .  Close

Freilichtmuseen präsentieren Programmvielfalt zum Saisonstart Ende März

8 0
16.03.2026

Die sieben Freilichtmuseen in Baden-Württemberg blicken auf eine erfolgreiche Saison zurück. Mit mehr als 700.000 Gästen wurde die Besucherzahl erneut gesteigert. Bei ihrer Jahresversammlung im Freilichtmuseum Neuhausen ob Eck zog die Arbeitsgemeinschaft der „Sieben im Süden“ eine positive Bilanz und präsentierte Programmschwerpunkte der Saison 2026. Staatssekretär Arne Braun vom Landesministerium für Wissenschaft, Forschung und Kunst lobte die Arbeit der Freilichtmuseen als wertvollen Beitrag zur kulturhistorischen Vermittlungsarbeit im ländlichen Raum.

Die „Sieben im Süden“ 2025 in Zahlen

Mehr als 700.000 Besucherinnen und Besucher, mehr als 3900 gebuchte museumspädagogische Führungen und Programme für Schulklassen und Gruppen, rund 84.000 Gruppenbesuchende, davon mehr als 44.000 Schülerinnen und Schüler gab es im vergangenen Jahr. Rund 800 Personen sind in den sieben Freilichtmuseen ehrenamtlich tätig, es wurden sechs Sonder- und zwei Dauerausstellungen neu präsentiert.

Globale Krisen, schwierige wirtschaftliche Prognosen sowie demografische Veränderungen stellen die Kultur- und Bildungsinstitutionen vor Herausforderungen. Die „Sieben im Süden“ hatten 2025 einen Rekord von mehr als 700.000 Besucherinnen und Besuchern und gehörten erneut zu den beliebtesten Einrichtungen im Land. Ihr vielfältiges Kulturprogramm stieß bei einem breit gefächerten Publikum auf reges Interesse.

Kulturstaatssekretär Arne Braun zeigte sich beeindruckt: „Die sieben regionalen Freilichtmuseen sind Publikumsmagnete. Sie machen erlebte Geschichte zum Abenteuer, indem sie die Menschen mit auf eine Zeitreise nehmen. Sie erklären, wo wir herkommen, und das ist unverzichtbare Voraussetzung, um herauszufinden, wo wir jetzt stehen und wohin wir gehen. Das sorgt in diesen unübersichtlichen und aufgeregten Zeiten für Klarheit. Solche Ankerpunkte dienen dazu, dass Menschen sich orientieren können, Haltung entwickeln – um für Freiheit und Demokratie einzustehen. Die Vermittlungsarbeit, auf die die Freilichtmuseen großen Wert legen, spielt hier eine zentrale Rolle.“ Arne Braun dankte Landrat Stefan Bär und den Museumsleiterinnen und -leitern stellvertretend für die Museumsteams für die hervorragende Arbeit in den vergangenen Jahren.

Stefan Bär, Landrat des Landkreises Tuttlingen und Vorsitzender der Arbeitsgemeinschaft, betonte die große thematische Bandbreite der kulturellen Angebote: „Wir sind Museen, die in der Breite eine große Bevölkerungsschicht ansprechen, vom Opa bis zur Enkelin. “ Dabei erwiesen sie sich einmal mehr als zentrale Orte des gesellschaftlichen Diskurses und der kulturellen Bildung im ländlichen Raum.

Neue Projekte in den Freilichtmuseen

Die sieben Freilichtmuseen starten Ende März in die neue Saison. Alle Mitglieder der Arbeitsgemeinschaft bieten bis Anfang November wieder spannende Aktionen, Veranstaltungen und Ausstellungen, doch auch im Hintergrund wird ständig an neuen Projekten gearbeitet. Im Freilandmuseum Gottersdorf etwa ist die Einrichtung eines museumspädagogischen Mehrzweckraums mit einer Schauküche geplant.

Verbesserte Infrastruktur und neue Ausstellungen

Im Freilichtmuseum Vogtsbauernhof steht die erste Weinlese am neuen Weinberg an und im Freilichtmuseum Neuhausen ob Eck rückt mit einer Ausstellung und Living History das alte Schul- und Rathaus aus Bubsheim in den Mittelpunkt. Im Museumsdorf Kürnbach können sich die Besucher über eine verbesserte Infrastruktur bei den Parkplätzen und über ein neues Eingangsgebäude freuen. Das Hohenloher Freilandmuseum Wackershofen bietet neue klimaneutrale Spielbereiche und im Freilichtmuseum Beuren startet die Museumsgastronomie mit einem inklusiven Bewirtungsteam.

Karl-Heinz Reizner Icon Haken im Kreis gesetzt Icon Plus im Kreis

Freilichtmuseum Icon Haken im Kreis gesetzt Icon Plus im Kreis

Saisonstart Icon Haken im Kreis gesetzt Icon Plus im Kreis


© Südkurier