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Der General, der Meloni gefährlich werden könnte

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25.08.2026

Pierluigi Pompignoli steht auf dem Parkplatz vor dem Friedhof San Cassiano in Predappio und verteilt Broschüren für seinen Souvenirshop „Predappio Tricolore“. „Das hier bin ich“, sagt der 78-Jährige und zeigt auf ein Foto, das ihn 1963 vor der Krypta des Grabes Benito Mussolinis auf demselben Friedhof zeigt. Pompignoli steht dort als 15-Jähriger mit ausgestrecktem rechten Arm, dem faschistischen Gruß. Die unfreiwillige Begegnung am Parkplatz zur Mussolini-Krypta gipfelt in der Frage an die irritierten Besucher: „Ihr seid doch nicht etwa Kommunisten, oder?“

In Predappio in der Emilia Romagna ist der in Italien neu auflebende Mussolini-Kult besonders lebendig. In der Krypta und in Pompignolis neofaschistischem Souvenirshop tummeln sich an diesem heißen Augusttag die Besucher. Sie können zwischen Hakenkreuz- oder SS-Fahnen, Feuerzeugen mit den Konterfeis Mussolinis und Hitlers, italienischen Ausgaben von Hitlers faschistischer Programmschrift „Mein Kampf“, Fingerringen mit der Aufschrift „Dux“ (Führer) oder Ansteckern mit faschistischen Symbolen wählen. Der Laden ist an diesem heißen Augusttag gut gefüllt.

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