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Was macht die Kunst? Jede Menge Arbeit bei oft nur geringem Lohn!

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26.05.2026

Ein Abend im Konzert oder in einer Tanzvorführung sorgt für eine kleine Auszeit vom Alltag, die uns vielleicht ein wenig Leichtigkeit mit auf den Weg gibt und neue Perspektiven eröffnet. Dass dahinter aber nicht nur die Freude am Kunstschaffen steht, sondern viel Organisationswille und Idealismus der Künstlerinnen und Künstler, ist den wenigsten bewusst.

Als ausgebildete Tänzerin in klassischem Ballett und zeitgenössischem Tanz arbeitet Judith Geibel seit über 25 Jahren überwiegend in Konstanz freischaffend als Tänzerin, Choreografin sowie als Tanz- und Ballettpädagogin. Man komme nicht umhin zu sagen, dass dies „oft nur selbstausbeuterisch funktioniert“, sagt sie.

Freie Tanz- und Theaterszene kämpfen um Anerkennung

Aktuell unterrichtet und choreografiert sie in der Czerner Dance Academy in Konstanz und entwickelt zudem eigene Tanztheaterproduktionen, in denen sie Tanz mit Sprache und Literatur kombiniert. An Judith Geibels Seite steht hier Georg Kistner, Dramaturg und Regisseur. Ihre letzte Produktion, „Der Tag, an dem meine Mutter verrückt wurde“, feierte Premiere im Wolkenstein-Saal.

Sowohl die freie Tanz- als auch die freie Theaterszene kämpfen um Anerkennung. Kistner sagt sogar: „Die Situation verschärft sich.“ Durch die wirtschaftliche Situation herrsche Geldknappheit, wodurch Förderbedingungen schwieriger werden. Oft bekomme man wegen der vielen Bewerber für Fördergelder keine Unterstützung, sagt Judith Geibel.

Nicht nur Gelder zu beschaffen, auch geeignete........

© Südkurier