„Das muss Spaß machen“: Gäste bei „Live im Luv“ wollen für das Klima begeistern
Unter dem Eindruck des Hitzesommers fand die sechste Auflage des Gesprächsformats „Live im Luv“ statt. Die Runde aus Johann Senner (Landschaftsarchitekt), Roland Leitner (Chef der Abteilung Grünflächen, Umwelt und Forst) sowie Maike Sippel (Professorin an der Hochschule Konstanz für Nachhaltigkeit und Transformation) diskutierte einerseits über die Frage: Wie kann eine Stadt wie Überlingen sich vor den steigenden Temperaturen schützen? Andererseits sprachen sie darüber, wie schon im Kleinen etwas für den Klimaschutz getan werden kann. Moderiert wurde das Podium von Stefan Hilser, Leiter der SÜDKURIER‑Lokalredaktion. Auch die Zuhörer bekamen Gelegenheit, sich zu beteiligen. Oberbürgermeister Jan Zeitler saß mit in der ersten Reihe.
Klimawandel seit 20 Jahren auf Tagesordnung
Johann Senner gründete im Jahr 1987 sein Landschaftsarchitekturbüro Planstatt Senner. Auf die Frage Hilsers, wann der Klimawandel zum „Megathema“ geworden sei, antwortete Senner: „So richtig präsent geworden ist er in den ausländischen Dependancen.“ In Singapur, Mumbai und Dubai war die Hitze ihm zufolge früh allgegenwärtig. Vor 15 bis 20 Jahren schaffte es der Klimawandel dann auch in Deutschland auf die Tagesordnung. „Vor der Hitze kann man sich nicht flüchten. Sie ist einfach da“, sagte Senner. Mit seinen Mitarbeitern versuchte er, einfache Zusammenhänge, etwa zwischen Pflanzen und Boden, zu verstehen und daraus Disziplinen zu entwickeln. „Wir sind in einem Raum, wo überall Nutzungen sind. Der Baum hat eigentlich nirgends Platz“, führte er aus. Wer die Zusammenhänge kennt, schafft es trotzdem, Maßnahmen........
