Konstanz wird zur Spiele-Hochburg: Was am liebsten gespielt wird
Der Verein „Spielraum Bodensee“ hat offenkundig einen Nerv getroffen: Schon zur Eröffnung der Spiele-Tage am Samstagvormittag gab es einen regelrechten Ansturm auf die Räume in Volkshochschule, Bibliothek, Stephanshaus und St. Johann in Konstanz. „Spielen bringt Menschen zusammen“, sagt Michael Conrad, Spielforscher an der Universität Konstanz und Mitglied des Vereins „Spielraum Bodensee“, der die Spiele-Tage organisiert. „Man einigt sich auf Regeln und dann ist es egal, welchen Hintergrund man mitbringt, wie alt man ist oder woher man kommt.“ Wichtig seien einzig die positiven Gemeinschaftserlebnisse. Und davon gab es einige.
In der VHS stellen Verlage ihre Neuheiten vor. Ahmet Selim probiert zum Beispiel das Würfelspiel „Piraten kapern“ aus. Er hat in einem Deutsch-Einführungskurs von den Spiele-Tagen gehört und lernt nun spielend Vokabeln.
Einige Spiele sind sogar noch Prototypen
Noch Prototypen sind die Spiele, die in St. Johann ausgestellt werden. Eines davon und fast fertig ist „Jano“: „Mein Mann ist beim Spazierengehen mit unserem Hund darauf gekommen“, erzählt Fiene Száki. „Man muss mit seiner Hundefigur durch einen Wald laufen und möglichst viele Freunde finden.“ Noch nicht ganz so weit ist Andreas Krähenbühl,........
