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Baugenossenschaft will Wohnraum schaffen, optimiert aber erst noch ihr Konzept

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24.09.2026

Wer auf neue Wohnungen der Baugenossenschaft Überlingen (BGÜ) wartet, der muss sich noch etwas gedulden. Auch der viel beschworene Bauturbo der Bundesregierung könne wenig gegen die hohen Baukosten und die gestiegenen Zinsen ausrichten, wie Aufsichtsratsvorsitzender Wolfgang Wiest bei der Mitgliederversammlung sinngemäß betonte. Aus diesem Grund beschäftige sich die Genossenschaft derzeit auch noch mit der Optimierung des Konzepts zur Nachverdichtung am Hildegardring, erklärte Geschäftsführer Dieter Ressel, wo 56 neue Wohnungen geplant sind. Hier sollen Bestandsgebäude aufgestockt und durch kleinere Neubauten dazwischen ergänzt werden. Bestenfalls in der zweiten Jahreshälfte 2027 könne die BGÜ hier mit dem Bau beginnen, sagte Ressel. Mittelfristig kann die Genossenschaft ihr Portfolio von derzeit 682 Wohnungen auch am Gottfried-Keller-Weg südlich der Owinger Straße noch erweitern. Dort könnten perspektivisch 60 Wohnungen entstehen.

„Bauen wird immer schwieriger“

In seinem Grußwort zollte Oberbürgermeister Jan Zeitler der Baugenossenschaft großen Respekt. Sie habe zwar im Vergleich ein ruhigeres Jahr hinter sich, das heiße jedoch keinesfalls, „dass die BGÜ müde ist“. Mit einer Bilanzsumme von 75 Millionen Euro stelle sie ein „veritables Wohnungsbauunternehmen“ dar, sagte Zeitler, und mit einer Eigenkapitalquote von 27,6 Prozent sei sie sehr gut aufgestellt. Es müsse angesichts der Marktlage stetig weitergehen mit dem Neubau von Wohnungen. Die BGÜ leiste einen wichtigen Beitrag, um in der hochpreisigen Region........

© Südkurier