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AfD im Nordosten knapp vor SPD - CDU im Landtag?

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Bei der Landtagswahl in Mecklenburg-Vorpommern hat die SPD die AfD nicht ganz eingeholt - Ministerpräsidentin Manuela Schwesig kann aber voraussichtlich weiter regieren. Nach den Prognosen von ARD und ZDF erleidet die CDU erneut ein Fiasko und muss erstmals seit Gründung der Bundesrepublik um den Verbleib im Parlament bangen. Die Linke verliert deutlich an Zustimmung, könnte es aber in den Landtag geschafft haben und für Schwesig als Regierungspartnerin erhalten bleiben.

Die Grünen müssen wie die CDU zittern, ob sie im Parlament bleiben. Für das BSW ist dies noch ungewisser. Die FDP schafft es nicht über die Fünf-Prozent-Hürde.

SPD kann AfD nicht ganz einholen

Nach den Prognosen von 18 Uhr hat die SPD mit einer ganz auf einen Zweikampf zugeschnittenen Kampagne die in den Umfragen führende AfD nicht ganz eingeholt. Schwesigs Partei schneidet mit 35,5 bis 36,5 Prozent nur wenig schwächer als vor fünf Jahren ab (39,6 Prozent) - für den Machterhalt braucht sie neben der Linken nun aber womöglich einen dritten Partner. Angesichts der bundesweiten Schwäche der Partei gilt das als großer Erfolg.

Die AfD von Ministerpräsidentenkandidat Leif-Erik Holm hat mit 37 bis 38 Prozent ihr Ergebnis mehr als verdoppelt (16,7 Prozent) - allerdings fehlt ihr zum Regieren ein Partner, weil keine Partei mit ihr koalieren will. Sollte sie am Ende der Auszählung die Nase vorn haben, wäre sie im dritten Landtag nach Thüringen und Sachsen-Anhalt stärkste Kraft.

CDU erleidet nächste Pleite innerhalb zweier Wochen

Die CDU mit ihrem Vorsitzenden Daniel Peters wird im stark polarisierten Wahlkampf zwischen AfD und SPD zerrieben........

© Südkurier