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Auf diese Wählergruppen kommt es bei den Midterms an

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Der demokratische Politiker Randy Villegas kennt die Sorgen und Nöte der Landarbeiter und Latinos im kalifornischen Central Valley aus erster Hand. Als Sohn mexikanischer Einwanderer wuchs der 31-Jährige in der landwirtschaftlich geprägten und traditionell konservativen Region des US-Westküstenstaates auf.

Villegas, Aktivist und studierter Politikwissenschaftler, tritt bei den Midterms am Dienstag im 22. Kongresswahlbezirk gegen den republikanischen Amtsinhaber David Valadao an, um den Sitz im Repräsentantenhaus in Washington für die Demokraten zu holen. Jüngsten Umfragen zufolge hat der von linken Parteigrößen wie Bernie Sanders oder Alexandria Ocasio-Cortez unterstützte Immigranten-Sohn gute Chancen, das Kopf-an-Kopf-Rennen zu gewinnen - vor allem mit Hilfe der Latino-Wähler.

Noch vor zwei Jahren stimmten viele hispanische US-Bürger für Donald Trump und seine Partei. Doch Umfragen deuten darauf hin, dass etliche Wähler mit Wurzeln in Lateinamerika umschwenken: In der jüngsten Umfrage des Marktforschungsinstituts Siena für die „New York Times“ favorisieren Latino-Wählerinnen und -Wähler die Demokraten gegenüber den Republikanern mit einem Vorsprung von 30 Prozentpunkten. Die Zeitung bezeichnete Latinos als „wichtigste Wechselwähler der 2020er“.

Unzufriedenheit mit Trump

Latinos, traditionell eher eine Bastion der Demokraten, hatten bei den Wahlen 2024 unter anderem Hoffnungen auf Trumps Versprechen gesetzt, die Lebenshaltungskosten zu senken. Doch nun führen insbesondere die explodierenden Preise bei Benzin, Lebensmitteln und der Gesundheitsversorgung zu Frust - und für viele gerade in ländlichen Bezirken zu einem echten Überlebenskampf.

Villegas adressiert in seiner Kampagne genau diese Punkte: Senkung der Lebenshaltungskosten, eine allgemeine staatliche Krankenversicherung („Medicare for All“) sowie........

© Südkurier