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Staatsverschuldung steigt rasant: Vom Stabilitätsanker zum Schuldenmeister

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Staatsverschuldung steigt rasant Vom Stabilitätsanker zum Schuldenmeister

Vom Stabilitätsanker zum Schuldenmeister: Bundesfinanzminister Lars Klingbeil (SPD) am Montag bei der Präsentation des Bundeshaushalts 2027.

Analyse | Berlin · Die schwarz-rote Bundesregierung treibt die Staatsschulden bis 2030 um mehr als eine Billion Euro in die Höhe, bald fließt jeder fünfte Steuer-Euro in Zinsen. Warum Wirtschaftsverbände und Ökonomen alarmiert sind.

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Die Jahre mit der „schwarzen Null“ im Bundeshaushalt unter Finanzminister Wolfgang Schäuble (CDU) zwischen 2008 und 2017 wirken heute wie eine Fiktion: Weniger als zehn Jahre nach Schäuble ist der Schuldenstand des Bundes bereits um mehr als 60 Prozent von einer Billion Euro im Jahr 2017 auf über 1,6 Billionen Euro Ende 2025 gestiegen. Und zwischen 2026 und 2030 sieht die Finanzplanung der schwarz-roten Bundesregierung einen weiteren Schuldenzuwachs von 1020 Milliarden Euro vor – das ist atemberaubend.

Nimmt man Länder, Kommunen und Sozialversicherungen hinzu, könnte sich die Staatsverschuldung von 2,8 Billionen Euro Ende 2025 bis 2030 auf über vier Billionen Euro steigern. Aus dem einstigen „Stabilitätsanker“ Deutschland in der Euro-Zone ist ein europäisches Sorgenkind geworden. Die größte Volkswirtschaft Europas ist in........

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