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Der Fall Jason Arday: Hetze, Hochstapelei und Elitenversagen

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24.08.2026

Tausende Menschen kamen am vergangenen Dienstag am Londoner Trafalgar Square zusammen, um eine Mahnwache für Jason Arday abzuhalten. Der ehemalige Cambridge-Professor war leblos in seiner Londoner Wohnung gefunden worden. Er hatte sich wohl das Leben genommen. Der Tragödie vorausgegangen war eine monatelange Debatte, die das ganze Land spaltet: Wurde Arday zum Opfer rassistischer Hetze? Oder war er ein Lügner, der im Namen der Diversität gepusht wurde, obwohl er fachlich nicht geeignet war?

Jason Arday war wohl beides: Betrüger und Opfer; Hochstapler und Gejagter.

Als Arday mit 37 Jahren zum jüngsten schwarzen Professor an der Eliteuniversität Cambridge wurde, feierten progressive Kräfte seine Ernennung als Meilenstein. Damals gab es gerade einmal fünf schwarze Professoren an der Eliteuni, und Cambridge stand unter Druck, für mehr Diversität zu sorgen. Arday schien dafür wie gemacht. Er war jung, schwarz, kam aus der Arbeiterschicht und war laut eigenen Angaben Autist. Die Universitätsleitung betonte, dass Arday erst mit elf Jahren das Sprechen und mit 18 Lesen und........

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